Neues von Neri – „Neoprimitivismus“ als Bleistift

Giulio Iacchetti, der umtriebige Industriedesigner aus Mailand hat sich wieder einmal seiner Neri-Linie angenommen. Ganz zu Recht und mit sehr schönem Ergebnis wie wir finden. Neri W so der neue Name, das „W“ steht für das Birnenholz aus dem der Schaft gedrechselt wird. „Neoprimitivismus“ so nennt Iacchetti seinen Stil. Und meint damit einfachere Systeme für Schreibgeräte zu entwickeln die haptisch und ergonomisch ausgewogen sind und auch der Ästhetik ihren würdigen Raum lassen

Nachdem die reduzierten Stifte bisher aus reinem Aluminium entstanden, geht er nun einen Schritt weiter und verbindet das kühle Metall mit der Wärme von Holz. Natürlich ändert er nichts an der gestalterischen DNA der Linie, der Puristik. Apologeten der klaren Linie wissen es zu schätzen, nach wie vor fixiert die kleine Rändelschraube aus Messing die Mine aus Graphit, wenn es darum geht, Entwürfe, Gedanken und Ideen aufs Papier zu werfen. Wenn aber gerade Schaffenspause ist, verwehrt die Schraube es der Mine dem schützenden Gehäuse zu entfliehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neu ist auch der Anspitzer Rino. Endlich, denn es war nicht ganz einfach, vor allem die dickere, 5,6mm breite Mine immer entsprechend spitz zu bekommen. Die Zeit ist nun vorbei, der Spitzer aus Birnenholz ist schön, dabei – wie sollte es anders sein – zurückhaltend und nützlich. Damit die schönen Stifte auch immer einsatzbereit sind gibt es nun auch Nachfüllpacks sowohl für die dünnen 3,2mm Minen der kurzen Form als auch die 5,6 mm Minen für die langen Stifte. Dies gilt auch für den Kugelschreiber in der gleichen Optik.

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